Aktuelle Meldungen

Hier geht es zur Begrüßung von Dr. Anita Maaß

Danksagung

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

am Sonntag, den 2. September 2012 sprachen Sie mir Ihr Vertrauen für eine zweite Amtsperiode als Bürgermeisterin aus. Ich habe mich hierüber sehr gefreut und danke Ihnen von ganzem Herzen. Besonders glücklich bin ich über die hohe Wahlbeteiligung und das deutliche Ergebnis. Ich hoffe, dass mit Ihrer Entscheidung nun wieder Ruhe in unsere Stadt einkehrt. Wir wissen alle, was wir bereits geschafft haben, kennen alle die Schwierigkeiten und Zwänge unserer Zeit und wir haben natürlich auch alle Ziele vor Augen. Ich verspreche Ihnen gemeinsam mit dem Stadtrat und der Stadtverwaltung in konstruktiver Arbeit die Herausforderungen anzupacken und unsere Stadt mit ihren Ortsteilen weiter zu entwickeln. Unsere Stadt hat Potenzial und wir alle können dazu beitragen, dass wir uns in unserem Heimatort wohlfühlen.

Ich möchte nun die Gelegenheit nutzen, um allen Bürgern, Freunden, Bekannten, Nachbarn und Kollegen für Ihre Hilfe im Wahlkampf zu danken. Ob mit Zeit, persönlichem Einsatz, Geld oder einfach mit einem aufmunternden Wort, einem festen Händedruck oder einem lieben Gespräch – Sie alle haben mich sehr unterstützt. Ich wünsche mir, dass wir uns diesen Gemeinschaftsgeist zum Wohle unserer Stadt bewahren können.

Der griechische Staatsmann Perikles sagte schon im 5. Jahrhundert vor Christus: „Die Menschen, nicht die Häuser, machen die Stadt“. Ich glaube, daran hat sich bis heute nichts geändert.

Nochmals vielen Dank!

Ihre Anita Maaß

24. August 2012

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Zu meiner letzten Gesprächsrunde im Wahlkampf am Freitag, den 24. August 2012 begrüßte ich Bürger aus Jessen und Rauba. Zunächst wurden die vergangen 7 Jahre als positive Jahre für die Entwicklung der Stadt von den Bürgern gewürdigt. Für die beiden Ortsteile Jessen und Rauba müssen allerdings in den nächsten Jahren dringende Straßensanierungen durchgeführt werden. In diesem Zusammenhang verwies ich auf die positive und sehr rasche Erledigung der Winterschäden, wodurch ein großes Stück Ortsstraße in Jessen im Jahr 2012 eine neue Deckschicht bekam. Zur Baumaßnahme Rauba informierte ich über die Planung und die Fördermittelbeantragung für den 1. BA. Zugleich verwies ich auf die Selbstverpflichtung des Stadtrates, die Mittelbereitstellung für den 2.BA – den eigentlich wichtigsten Bauabschnitt – im kommenden Haushaltsjahr gewährleisten zu wollen. Bezüglich der Durchführung der Baumaßnahmen wünschten sich die Bürger frühzeitige Informationen zum geplanten Bauablauf und zu Straßensperrungen. Dies sicherte ich zu. Abschließend erläuterte ich meine Ziele für die nächsten 7 Jahre. Großes Verständnis äußerten die Bürger darüber, dass wir in der Stadt nur das Geld ausgeben können, was wir auch wirklich zur Verfügung haben. Eine solide Finanzpolitik bleibt das wichtigste Ziel für mich.

23. August 2012

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Am Donnerstag, den 23. August 2012 traf ich mich zum Gespräch mit Bürgern aus Altsattel und Striegnitz. Auch hier zogen wir zunächst Resümee von 7 Jahren Arbeit. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Besonders lobten die Bürger die solide Finanzpolitik, die gute Mischung von „Sparen und Investieren“. Auch der Neubau des Feuerwehrgerätehauses wurde gelobt. Dennoch sind damit noch nicht alle Probleme in Striegnitz behoben. So ist die Leichenhalle auf dem Friedhof in Striegnitz dringend reparaturbedürftig. Zudem besteht auch hier der Bedarf an Straßenbaumaßnahmen. Ich versprach weiterhin eine solide Finanzpolitik zu machen, um Spielräume für Investitionen zu haben.

22. August 2012

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Am Mittwoch, den 22. August 2012 traf ich mich zum Gespräch mit Bürgern in Altlommatzsch. Als ersten Schwerpunkt der Diskussion stand das Thema Windräder. Gefragt nach meiner Haltung zu den Windrädern, erläuterte ich zunächst die gesetzlichen Grundlagen. Der Regionale Planungsverband Oberes Elbtal/ Osterzgebirge, in dem ich als Kreisrätin Mitglied bin, legt im Regionalplan die Vorranggebiete für Windkraft fest. Diesem Beschluss geht ein langwieriges Beteiligungsverfahren vieler Behörden und Verbände (u.a. Naturschutz) voraus. Die Festlegung der Vorranggebiete ist wichtig, damit nicht in jedem Dorf ein Windrad gebaut werden kann. Die Lommatzscher Windvorranggebiete in Tummelberg und Wölkisch wurden bereits vor 10 Jahren festgelegt. Sämtliche Städtebaulichen Verträge sowohl für den Tummelberg als auch für Wölkisch wurden vom Stadtrat vor meiner Zeit beschlossen. Im Jahr 2006 verlängerten wie die Vertragslaufzeit für Tummelberg. Im Jahr 2011 handelten wir bessere Konditionen für den im Jahr 2004 beschlossenen Städtebaulichen Vertrag für den Windpark Wölkisch aus. Hier liegen bereits die Genehmigungen für 9 Anlagen vor. Diese sollten aber dem Stand der Technik angepasst werden und die Gesamthöhe auf 150 m erhöht werden. Herr Gallasch jun. kritisierte die Stadt, dass sie zu wenig Geld aus der Windkraft erhalten würde. Ich erklärte, dass jede Zahlungen aus dem Städtebaulichen Vertrag auch den städtischen Gegenleistungen entsprechen müsse. Die Stadt besitzt aber keine eigenen Flächen. Zudem wurde der Stadt eine Beteiligung an Energieerzeugungsanlagen zum Stromverkauf von der Rechtsaufsicht untersagt. Gefragt zur Ausformung des Vorranggebietes Tummelberg erklärte ich, dass im Regionalplanentwurf keine neuen Gebietsausweisungen bzw. die Vergrößerung von Tummelberg enthalten sind. Ansonsten lobten die Altlommatzscher den erreichten Entwicklungsstadt in unserer Stadt. Als Wunsch für die Zukunft äußerten sie den dringenden Handlungsbedarf bezüglich der Räumung und Sanierung des Dorfteiches in Altlommatzsch. Ich versprach diesbezügliche Kostenschätzungen zeitnah einzuholen.

17. August 2012

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Am Freitag, den 17. August 2012 traf ich mich zum Gespräch mit Bürgern aus Dörschnitz, Lautzschen, Paltzschen und Klappendorf am Bürgerhaus Dörschnitz. Zunächst lobten auch hier die Bürger den erreichten Entwicklungsstand. Paltzschen und Dörschnitz wurden durch den Anschluss an das zentrale Abwassernetz komplett modernisiert. Für die weitere Dorfentwicklung ist somit ein Meilenschritt getan worden. Für Klappendorf erkundigte ich mich explizit nach der Zufriedenheit mit der städtischen Grünpflege. Die Hecke am Fußweg der B 6 wird regelmäßig, obgleich nicht wöchentlich verschnitten. Probleme gibt es diesbezüglich keine. Einhellige Meinung war, wenn jeder in den Dörfern sich ein bisschen beteiligt, ein Stück auch „über seinen Gartenzaun hinaus“ pflegt, haben alle etwas davon. Für die Zukunft wünschten sich die Bürger vor allem die kontinuierliche Fortsetzung der soliden Finanzpolitik. Wir sollten als Stadt wirklich nur das ausgeben, was wir auch einnehmen. Verständnis äußerten die Bürger dafür, dass zukünftige Sanierungsschwerpunkte neben den Dorfstraßen auf der Innenstadtentwicklung von Lommatzsch liegen müssen. Ich erklärte in diesem Zusammenhang wieder die Problematik der Ansiedlung von Geschäften und die diesbezüglichen Grenzen jeglichen Handels der Verwaltung.

16. August 2012

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Am Donnerstag, den 16.8.2012 traf ich mich zum Gespräch mit Bürgern aus Wuhnitz, Albertitz, Marschütz, Weitzschenhain und Arntitz. Der Treffpunkt am Teich in Wuhnitz zeigte, wie stolz die Einwohner inzwischen wieder auf ihre schöne Dorfmitte sind. Dank Grundräumung der Stadt und Verpachtung an einen Fischfreund präsentierte sich der Teich sauber und in einem gepflegten Zustand. Alle dachten mit Schrecken daran, wie es 2005 hier aber auch anderswo im Ort aussah. Zwar sind noch nicht alle Probleme behoben, aber die positive Entwicklung ist erkennbar. Froh sind die Bürger auch über die sanierten Kreisstraßen, wenngleich gerade in der Ortslage Albertitz die Bauweise kritisiert wurde. Aufgrund der Bordsteine ist der Begegnungsverkehr landwirtschaftlicher Fahrzeuge nur schwierig „händelbar“ und das Unkraut wächst aus der Hangbefestigung heraus. Die Stadt Lommatzsch wurde aber in die Planungsphase der Straße nicht miteinbezogen und ist auch nicht der Straßenlastträger. Wir müssen nun auch - wie die Bürger - mit den Bedingungen klar kommen. Des Weiteren wurden Fragen nach dem Freibad und nach meinem Zielen für die kommenden sieben Jahre gestellt. Hierzu erläuterte ich mein Programm. Zum Thema Freibad ergab sich eine rege Diskussion. Das Bad möchten alle gern erhalten. Allerdings sollte trotzdem geprüft werden, ob die Sanierung und Weiterbetreibung die Stadt nicht finanziell überlastet. Denn sollte dies zu Lasten der Dorfbevölkerung gehen, z.B. durch steigende Grundsteuern oder das Verschieben von Straßenbaumaßnahmen auf den Dörfern, sollte sich die Stadt besser auf ihre Pflicht-, statt freiwilligen Aufgaben konzentrieren. Ich versprach weiterhin, transparent und nachvollziehbar alle Fakten auf den Tisch zu legen und die öffentliche Abwägung mit Bürgern und Stadtrat zu moderieren.

14. August 2012

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Am Dienstag, den 14.8.2012 traf ich mich zum Gespräch mit Neckanitzer und Poitizer Bürgern am Bürgerhaus Nr. 5 in Neckanitz. Im Mittelpunkt des Gespräches standen meine Ziele für die nächsten 7 Jahren. Hierzu stellte z.B. Herr Stefan Weisz Fragen wie: Warum verliert die Innenstadt Geschäfte, warum siedelt die Stadtverwaltung keine neuen Geschäfte an, gibt es ein Konzept für die Innenstadt und warum bewirbt die Stadtverwaltung keine Kreditprogramme der SAB? Zusammengefasst beantwortete ich ihm die Fragen wie folgt: Die negative Entwicklung der Innenstadt ist nicht neu. Bereits 1993 u. 2004 wurden Studien erstellt, die diesen Trend ebenfalls schon benannten. Da insbesondere die Studie von 2004 keine Problemanalyse enthielt und damit auch keine Lösungsmöglichkeiten aufzeigte, führte die Stadt im Jahr 2007 ein Stadtmarketingprojekt durch. Hierbei wurden alle Möglichkeiten zur Ansiedlung von Geschäften sowie Vermarktungsmöglichkeiten geprüft. Dabei zeigten sich u.a. folgende Schwierigkeiten: Eine Ansiedlung durch die Stadtverwaltung ist schon deshalb schwierig, da sich (bis auf das Haus am Markt 4) alle Geschäfte in Privathand befinden. Weder hat die Stadt Einfluss auf Mieten oder Sanierungsstand der Geschäfte, noch auf die Geschäftsgröße. Meine Anfragen bei Unternehmen wie family oder Buch&Kunst in den letzten Jahren sowie die jüngsten Bemühungen um die Drogerieketten Rossmann oder DM ergaben, dass alle diese Unternehmen mindesten 300 qm Verkaufsfläche benötigen. Sie ziehen zudem nur in Städte mit mehr als 5.000, zumeist jedoch erst ab 20.000 Einwohnern. Die Kernstadt Lommatzsch hat jedoch nur rund 3.000 Einwohner und die Läden sind zumeist nur zwischen 90 qm und max. 200 qm groß. Ferner spüren wir schon länger den Strukturwandel des Einzelhandels. Große Ketten verdrängen kleine Privatgeschäfte, das Internet als Versandhandel wird immer häufiger genutzt. Aus meiner Sicht kann die Handelsstruktur der Innenstadt nur stabilisiert werden, wenn alle Gewerbetreibende an einem Strang ziehen, vielleicht sogar gemeinsam für ihre Produkte und vor allem ihren guten Service werben. Zu DDR-Zeiten gab es die staatlich gelenkte HO-Wirtschaft. In der heutigen Privatwirtschaft bestimmt jedoch der Markt die Entwicklung. Das Wichtigste ist, dass die Lommatzscher auch in Lommatzscher Geschäften einkaufen. Für die Zukunft möchte ich die Innenstadt vor allem mit Blick auf die Bausubstanz weiterentwickeln. Flanieren, Wohnen und Wohlfühlen in der Innenstadt ist mein Ziel. Hierfür muss sich die Stadt in den nächsten 7, vielleicht sogar 14 Jahren finanzielle Spielräume erarbeiten. Hinsichtlich der Finanzierungsfragen bat ich um Verständnis, dass die Stadt ihm als Makler keine Konkurrenz machen darf und folglich auch keine Kreditempfehlungen vermittelt. Alle Informationen der SAB sind jedoch öffentlich zugänglich (www.sab.sachsen.de). Zudem beklagte Herr Weisz als Hundebesitzer fehlende „Hundeklo´s“. Dieses Anliegen wurde in der Stadtverwaltung schon vor Jahren geprüft und verworfen. Aus drei Gründen: 1. Die Anschaffung und Unterhaltung (Nachfüllen von Plastebeuteln) kostet nicht wenig Geld. 2. Die Erfahrungen aus anderen Städten z.B. Coswig zeigen, dass diese Behälter regelmäßig zerstört und die Plastebeutel im Stadtgebiet zerstreut werden. 3. In der Innenstadt gibt es ausreichend Papierkörbe, in denen Hundebesitzer die „Hinterlassenschaften“ sauber verpackt in eigenen Plastetüten entsorgen können. Auf dem Dorf besteht kein ausreichender Bedarf der Hundebesitzer für extra „Hundeklo´s“.

13. August 2012

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Am Montag, den 13.8.2012 traf ich mich zum Gespräch mit Piskowitzer und Ickowitzer Bürgern an der Kegelbahn Piskowitz. Zunächst haben wir die vergangenen Jahre Revue passieren lassen. In allen Orten konnten in den letzten Jahren Verbesserungen erreicht werden. Beispielhaft ist der Straßenneubau in Piskowitz, die Straßendeckensanierung in Zscheilitz oder die Reparatur des oberen Teilortskanals in Ickowitz. Anschließend interessierten sich die Bürger vor allem für die Stadtsanierung. Ich erklärte die Grundzüge der geplanten Marktplatzsanierung. Vor allem die Straßen und Fußwege müssen dringend repariert werden. Vor der Ladenzeile im oberen Marktbereich soll mittels Kleinpflaster ein Fußweg entstehen, der zum Flanieren anregt. Beispielgebend hierfür ist die neue Straße am Thossberg. Besprochen wurde auch die Gestaltung der Grünfläche vor dem Rathaus. Hier liegt ein Entwurf vor, der die Pflasterung des Marktplatzes vorsieht, um den typischen Charakter unserer Kleinstadt wieder hervorzuheben. Die Blaufichte hat ohnehin eine Größe erreicht, die bald nicht mehr zu verantworten ist. Ich erklärte, dass wir nur mit minimalem finanziellen Mitteleinsatz eine Gestaltung des Marktplatzes vornehmen können. Trotzdem wollen wir ein Zentrum, in dem man sich gern aufhält, in den Cafés ein Eis isst und auf dem Marktplatz auch mal auf einer Bank sitzt. Ich glaube, gerade im Interesse der Belebung unserer Stadt muss der verstaubte „Charme der 1970er Jahre“ dringend beseitigt werden. Wir müssen einfach mit der Zeit gehen! Angesprochen auf mögliche Sanierungsbeträge für das Stadtsanierungsgebiet erklärte ich, dass hierzu noch keine Aussage möglich ist. Wir haben zum grundsätzlichen Hintergrund bereits im Jahr 2010 in den Lommatzscher Nachrichten berichtet. Neuere Informationen gibt es im Moment nicht. Im Herbst wird der Gutachterschuss den Stadträten die Grundlagen der Sanierungsbeträge gemäß der Bundesgesetzgebung erläutern. Der erreichte Sanierungsstand der Innenstadt zeigt aber jetzt schon, dass die Stadt Lommatzsch in den letzten 22 Jahren ihre Sanierungsziele nicht erreicht hat. Vor diesem Hintergrund basiert jede Spekulation über die Höhe möglicher Beträge auf purer Fantasie!

09. August 2012

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Am Donnerstag, den 9.8.2012 traf ich mich zum Gespräch mit Petzschwitzer, Schwochauer und Churschützer Bürgern an der Kläranlage in Petzschwitz. Bereits vor 7 Jahren hatte ich an gleicher Stelle meinen Pavillon aufgeschlagen und es kam uns fast wie gestern vor. Die Zeit ist für alle viel zu schnell vergangen. Stolz waren wir vor allem über die gemeinsamen Erfolge für Petzschwitz. Ohne die Beharrlichkeit der Bürger, wäre es nicht gelungen, endlich in diesem Jahr den Schulweg für die Buskinder sicherer zu gestalten. Im Zuge der Straßensanierung S 32 in den genannten Ortslagen wird der Randstreifen zur Bushaltestelle verbreitert und kann so besser genutzt werden. Zudem wurden Verkehrsschilder „Achtung Schulweg“ aufgestellt. Ich dankte den Bürgern für ihren Einsatz bei der Lösung dieses Problems. Für die nächsten sieben Jahren wünschten sich meine Gesprächspartner die Fortführung der soliden Finanzpolitik und kontinuierliche Investitionen. Als besonders dringlich sahen sie die Sanierung der Grundschulturnhalle an. Ich versprach, alles zu versuchen, um diesen Wunsch in den nächsten Jahren realisieren zu können. Die notwendigen Fördermittel aus dem Stadtsanierungsprogramm haben wir bereits beantragt, der Bescheid steht noch aus.

08. August 2012

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Am Mittwoch, den 8. August 2012 traf ich mich zum Gespräch mit Bürgern aus Wachtnitz, Daubnitz, Zöthain und Prositz am Bürgerhaus Wachtnitz. Nachdem in den vergangenen Jahren viel in diesen Ortsteilen investiert wurde, äußerten die Bürger eine grundsätzliche Zufriedenheit mit dem Erreichten in den letzten sieben Jahren. Besonders beschäftigt die Bürger derzeit die Zukunft des Bürgerhauses Wachtnitz. Momentan kümmert sich vor allem die Freiwillige Feuerwehr Wachtnitz um das Gebäude u. Außengelände. Auch der Tennisverein Wachtnitz nutzt es mit. Ein Nachbar stellt jeden Tag beflissentlich und ehrenamtlich die Uhr, um die traditionellen Stundenschläge für den Ort zu erhalten. Hierfür bin ich sehr dankbar. Für die Zukunft gilt es das Bürgerhaus weiter für die Allgemeinheit zu nutzen. Gemeinsam diskutierten wir Ideen, ob z.B. die Wohnungen im Obergeschoss für junge Familien zur eigenen Sanierung angeboten werden könnten. Grundsätzlich ist alles denkbar. Insgesamt gilt es ein Nutzungs- und Sanierungskonzept für die städtischen Gebäude zu entwickeln. Im Stadtrat im Mai trug Herr Klemm erste Ideen und mögliche Realisierungsvarianten vor. Wir werden in den nächsten Jahren prüfen, welche Nutzungsmöglichkeiten für Wachtnitz günstig erscheinen.

07. August 2012

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Am Dienstag, den 7.8.2012 traf ich mich zum Gespräch mit Birmenitzer und Mögener Bürgern vor dem Wohnhof Soller in Birmenitz. Schnell entwickelte sich eine intensive Beratung über notwendige Infrastrukturmaßnahmen für die Weiterentwicklung dieser Ortsteile. Durch einen stetigen Zuzug junger Familien nach Birmenitz zeigt sich zukünftig ein großer Bedarf für die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. Es wurde angeregt, mit der VGM zu prüfen, ob es möglich wäre eine Bushaltestelle in den Ort zu verlegen. Zudem sprachen wir über die ausgedünnten Busverbindungen und das Bürgerbus-Projekt in der Lommatzscher Pflege. Nachfrage und Angebot sind zwei Seiten einer Medaille, die sich gegenseitig bedingen. Einerseits erscheint für die zukünftige touristische Anbindung eines neuen Cafés in Birmenitz der ÖPNV sehr wichtig, andererseits fahren die vorhandenen Busse häufig leer auf dem Linienverkehr. Schließlich reichen auch die finanziellen Mittel des Verkehrsverbundes nicht aus, die Angebote zu erweitern. Die maßgebliche Verantwortung für die Organisation des ÖPNV kommt hierbei dem Kreistag und den entsprechenden Ausschüssen zu. Als Kreisrätin versprach ich den öffentlichen Nahverkehr für den ländlichen Raum weiter mit Augenmaß zu begleiten. Auch das Bürgerbus-Projekt gilt es weiter zu unterstützen. Bezüglich der Bushaltestelle habe ich inzwischen einen Termin mit der VGM am 22. August 2012 vereinbart, um die Möglichkeiten der Realisierung zu prüfen.

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

am 2. September 2012 steht für unsere Heimatstadt viel auf dem Spiel. Sie entscheiden über den Bürgermeister für die kommenden sieben Jahre. Seit 2005 darf ich mit Ihrem Vertrauen an der Spitze des Rathauses arbeiten – für die Unterstützung und gute Partnerschaft bin ich dankbar. Am 2. September geht es jetzt um die Zukunft unserer Heimatstadt. Ich möchte meine Kraft als Bürgermeisterin weiterhin für eine erfolgreiche Entwicklung von Lommatzsch einsetzen.

Mein Start ins Amt erfolgte mit viel Optimismus, ehrgeizigen Zielen und klaren Visionen für unsere liebenswerte Heimatstadt. Die Entscheidungen waren im Alltag nicht immer einfach – aber mit Realismus und starken Partnern haben wir gemeinsam etwas Wichtiges erreicht: Lommatzsch hat heute erheblich bessere Perspektiven, als mancher noch vor einigen Jahren dachte.

Der Haushalt ist saniert, das Rathaus transparenter und leistungsfähiger, wichtige Investitionen wurden umgesetzt oder angeschoben. Lommatzsch steht heute sehr solide da und hat alle Zukunftschancen. Zum Ende meiner aktuellen Amtsperiode möchte ich Sie mit einer Bilanz (2005-2012) über die Ergebnisse meiner Arbeit informieren.

Die positive Entwicklung seit 2005 hat gezeigt: Wir sind auf einem guten Weg, aber noch längst nicht am Ziel. Deshalb möchte ich meine Arbeit zum Wohle unserer Stadt und ihrer Ortsteile gern fortsetzen. Für die neue Amtszeit habe ich mir ehrgeizige und transparente Ziele gesteckt (Rubrik Programm 2012-2019).

In sieben spannenden Jahren habe ich eine Menge gute Ideen, aber auch Alltagssorgen und Erwartungen der Bürger in allen Ortsteilen kennengelernt. Viele Einwohner konnte ich zu Dorffesten, Einwohnerversammlungen, Gratulationen oder in den Vereinen direkt treffen. Das persönliche Gespräch war und ist eine Herzensangelegenheit für mich. Ich freue mich daher in den kommenden Monaten auf den Dialog bei den Wahl-Gesprächsrunden vor Ort sowie beim gemeinsamen Podiumsgespräch mit allen Bürgermeisterkandidaten.

Eine verlässliche, zukunftsorientierte und klare Politik im Rathaus ist für Lommatzsch unverzichtbar. Unsere Stadt hat eine positive Zukunft, wenn wir wirtschaftlich erfolgreich sind und eine hohe Lebensqualität bieten. Bitte gehen Sie dafür am 2. September 2012 zur Wahl und geben Sie mir erneut Ihre Stimme. Vielen Dank!

Ich weiß, dass wir viele Erfolge der engagierten Arbeit der Vereine und Unternehmer sowie einem großartigen ehrenamtlichen Engagement verdanken. Die Ideen und die Kraft aus der Mitte unserer Bürgerschaft machen Lommatzsch stark. Aus diesem Grund liegt mir der persönliche Kontakt besonders am Herzen – ganz gleich, ob zu Dorffesten, Einwohnerversammlungen, bei Gratulationen oder im Verein.

Vor der kommenden Wahl möchte ich mit Ihnen gern über meine Zukunftspläne für Lommatzsch und Ihre Erwartungen sprechen. Ich lade Sie herzlich zum Dialog ein.

Einwohnerversammlungen vor Ort:

7. August 2012, 19 Uhr: Informationsstand beim Wohnhof Soller in Birmenitz für Birmenitz und Mögen

8. August 2012, 19 Uhr: Informationsstand am Bürgerhaus Wachtnitz für Daubnitz, Prositz, Zöthain, Wachtnitz

9. August 2012, 19 Uhr: Informationsstand an der Kläranlage Petzschwitz für Schwochau, Churschütz, Petzschwitz

13. August 2012, 19 Uhr: Informationsstand an der Kegelbahn Piskowitz für Löbschütz, Zscheilitz, Ickowitz und Piskowitz

14. August 2012, 19 Uhr: Informationsstand am Bürgerhaus Neckanitz Nr. 5 für Poititz, Krepta, Neckanitz

16. August 2012, 19 Uhr: Informationsstand am Teich in Wuhnitz für Albertitz, Arntitz, Weitzschenhain, Marschütz und Wuhnitz

17. August 2012, 19 Uhr: Informationsstand am Bürgerhaus Dörschnitz für Sieglitz, Klappendorf, Lautzschen, Paltzschen und Dörschnitz

22. August 2012, 19 Uhr: Informationsstand am Spielplatz Altlommatzsch für Dennschütz, Scheerau und Altlommatzsch

23. August 2012, 19 Uhr: Informationsstand vor der Feuerwehr Striegnitz für Roitzsch, Trogen, Grauswitz, Barmenitz, Altsattel und Striegnitz

24. August 2012, 19 Uhr: Informationsstand am Spielplatz Jessen für Pitzschütz, Rauba und Jessen

28. August 2012, 19 Uhr: Podiumsgespräch im Schützenhaus Lommatzsch

Ich freue mich auf interessante Gespräche.

Ihre Anita Maaß